Der Fachberater

Infos & Tipps

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Heckenschnitt - wann und wie?


Nach § 39 des gültigen Bundesnaturschutzgesetzes ist es vom 01.03. bis zum 30.09. grundsätzlich nicht erlaubt Hecken zu schneiden oder auf den Stock zu setzen. Diese Regelung gilt nicht für einen schonenden Form- und Pflegeschnitt der u. a. zur Beseitigung des Zuwachses dient. Schonender Form- und Pflegeschnitt bedeutet, die Hecke nicht über den Zuwachs des letzten Jahres hinaus zu beschneiden und dies auch nur, wenn absolut sicher ist, dass dort keine Vögel brüten oder der Lebensraum anderer Tiere gestört wird.

In der Zeit vom 01.04. bis 15.07. ist auch der Formschnitt verboten!

In der erlaubten Zeit sollte die Hecke soweit zurückgeschnitten werden, dass sie auch während der Schonzeit nicht in die Wege und auf das Nachbargrundstück wächst.

Auch während der erlaubten Heckenschnitt Zeiten sind immer die Vorschriften des Arten- und Tierschutzes zu beachten.

Zusammenfassung:
In der Schonzeit vom 01. April bis 15. Juli darf eine Hecke nicht geschnitten werden.
Vom 16. Juli bis zum 30. September ist der schonende Formschnitt erlaubt.
Vom 01. Oktober bis Ende Februar darf eine Hecke auf den Stock geschnitten werden.
Foto vom Reh

Schaden durch Rehe im Garten. Was hilft?

So schön sie auch anzusehen sind, so viel Schaden können Rehe und Damwild im Garten anrichten. Wegen der Nähe zum Wald haben es die scheuen Tiere in unserer Kleingartenanlage ganz besonders leicht unseren Gärten einen Besuch abzustatten und sich bei Ihrer Futtersuche über Blumen, Knospen, Beeren, Gemüse und vielem mehr herzumachen.

Wie können wir die Rehe ohne ihnen zu schaden auf möglichst natürliche Weise davon abhalten?


Einige Vereinsmitglieder haben gute Erfahrungen mit Schafwolle gemacht. Hierzu werden kleine Teile ungewaschener, naturbelassener Schafwolle in gleichmäßigen Abständen an der Gartenbegrenzung aufgehängt und von Zeit zu Zeit erneuert. So verderben wir auf natürliche Weise den Rehen die Lust unseren Garten als Futterquelle zu benutzen.

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Zeckenbisse und deren Risiken

Die Zeckenplage und die damit verbundenen Infektionsrisiken scheinen in diesem Jahr besonders hoch zu sein. Die kleinen achtbeinigen Spinnentiere können die für den Menschen gefährliche Virusinfektion Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME und die bakterielle Lyme-Borreliose übertragen. In den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz ist das Risiko besonders hoch von infizierten Zecken gebissen zu werden. Genau genommen beißt die Zecke nicht, sondern sticht und beißt sich erst dann fest.

FSME ist gefährlich und kann bleibende und langanhaltende Schädigungen hervorrufen. Der Verlauf einer Infektion ähnelt der einer Grippe mit Symptomen wie Fieber-, Kopf- und Gliederschmerzen, die nach einer Woche wieder abklingen. Nach einer beschwerdefreien Woche können Übelkeit, starke Kopf-, Nackenschmerzen und in Einzelfällen auch Lähmungen auftreten. Wirksame Medikamente gegen FSME gibt es nicht, aber es besteht die Möglichkeit sich durch eine Impfung zu schützen. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Krankenkassen die Kosten für die Impfung übernehmen.

Häufiger als die FSME wird die bakterielle Lyme-Borreliose übertragen. Die Krankheitserreger (Borrelien) befinden sich im Verdauungstrakt der Zecke und werden durch zu starken Druck z.B. beim unvorsichtigen Entfernen der Zecke aus der Zecke herausgedrückt und auf den Menschen übertragen. Neben zu heftigem Drücken beim Entfernen der Zecke, sollte das Tier auch nie mit Nagellackentferner, Waschbenzin, Klebstoff oder anderen „Hausmitteln“ beträufelt werden denn das kann dazu führen, dass die Zecke sich entleert und die Krankheitserreger freigibt. Typisches Symptom für eine Borreliose ist die sogenannte Wanderröte, eine entzündliche Rötung, die sich kreisförmig auf der Haut zeigt. Bei Anzeichen sollte sofort ein Arzt aufgesucht und die Krankheit mit Antibiotika behandelt werden.

Auch wenn Niedersachsen nicht zu den Risikogebieten gehört, wurden in einigen Teilen des Landes vermehrt FSME Erkrankungen gemeldet. Dennoch sollten jetzt nicht alle Naturliebhaber in Panik verfallen. Das richtige Verhalten bei einem Zeckenbiss und vorsorgliche Schutzmaßnahmen, wie Impfung und das Tragen schützender Kleidung kann die Infektionsgefahr schwerwiegender Erkrankungen verhindern. Außerdem ist nicht jede Zecke mit den für den Menschen gefährlichen Erregern infiziert und selbst wenn man infiziert wurde muss es nicht zwingend zu einem Ausbruch der Krankheit kommen.

Ausführliche Informationen gibt es auf der Homepage des
Robert-Koch-Instituts.

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